Jugendfahrt Schowen 2004

Bericht Jugendfahrt nach Schouwen vom 29.10. - 1.11.2004

Wir fuhren mit einem Bus, den sich Peter, einer unserer Tauchlehrer, geliehen hatte.
Mit Peter und Marcel waren wir neun Leute; das Alter der Jugendlichen lag dabei zwischen 13 und 18 Jahren. Die Hinfahrt verging wie im Flug. Als wir ankamen bekam jeder Aufgaben.
Als erstes trugen wir zusammen die Taschen und Koffer ins Haus. Danach kümmerten sich Arne, Martin und ich darum, dass die Technik aufgebaut wurde und alles funktionierte.
Nach dem Aufbauen gab es etwas zu essen.

Wir fuhren oft an den Strand und machten lange Wanderungen, oder lagen einfach nur am Strand und genossen die Natur.
Zweimal waren wir im Schwimmbad und verbrachten dort eine sehr schöne Zeit. Meistens sahen wir uns abends zusammen Filme an, die Arne oder Peter aus ihren Privatsammlungen mitgebracht hatten.
Aber auch Gesellschaftsspiele wurden mit Begeisterung gespielt.
Peter verwöhnte uns mit köstlichem Essen und ich hatte echt eine schöne Zeit. Die vier Tage vergingen, nach meinem Geschmack, viel zu schnell und ich erinnere mich gerne an das Wochenende zurück.

Tim Steinbach

Aktionstag 2004

Erlebnissbericht "Aktionstag Vereinssee"

Am 23.Oktober trafen sich einige Vereinsmitglieder an unserem Vereinssee, um das Gelände aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Mit Dornen hatten wir es im wahrsten Sinne des Wortes zu tun.
Wir kämpften wagemutig gegen Brombeersträucher und Brennnesseln. Einige leicht blutende Wunden wurden direkt vor Ort und ohne medizinische Hilfe versorgt.

Die Arbeit ging sehr gut voran. Das Wetter spielte auch mit und nach der ersten Stunde stand uns der Schweiß auf der Stirn. Nachdem wir 5 Säcke Abfall aufgesammelt hatten und die Zufahrt zum See freigeschnitten war, standen wir vor einem riesigen Berg Äste. Wir häuften bis zur Erschöpfung das abgeschnittenen Astwerk auf den wilden Trampelpfaden zum See zu Barrieren auf. Vorher hatten wir an diesen Stellen Brombeeren gepflanzt.
Wir hoffen, dass diese "natürlichen" Barrieren die badenden Besucher davon abhalten werden unser Gelände zu betreten. Dies untersteichen auch die von uns am Samstag aufgestellten Verbotsschilder.

Nach etwa 3,5 Stunden mühsamer Arbeit spielten sich am See dramatische Durstszenen unter den anwesenden Vereinsmitgliedern ab. Wir legten eine Pause ein und ich holte Mineralwasser um einer Dehydrierung vorzubeugen.
Danach setzten wir mit letzter Kraft zum Endspurt an um die Verbotsschilder zu setzen. Was sich so alles im Erdreich befindet?!
Betonfundamente, Steine, Wurzeln, antike Scherben usw. Nachdem wir endlich all diese Reliquien beseitigt hatten, konnten die Schilder einbetoniert werden.

Ein kleines Missgeschick stoppte dann doch schließlich meinen Ehrgeiz. Ich schnitt mit der elektrischen Heckenschere das Stromkabel durch. Die Sicherung im Hühnerstall des Nachbarn brannte durch was mit einem lauten Gackern quittiert wurde.

FEIERABEND!

Ich dachte an Lucky Luke als drei staubige Gestalten gemeinsam in der untergehenden Sonne zufrieden Ihr Tagewerk beschauten und die selbstgedrehte Zigarette rauchten.

Fazit:
Ich hatte mit einem zahlreicheren Erscheinen von Vereinsmitgliedern gerechnet. Bedanken möchte ich mich ganz herzlich bei denen, die tatkräftig und wagemutig das Grünzeug bewältigten. Wir hatten, auch dank wunderbarem Wetters, Spaß bei der Arbeit.
Die Hühner haben den kleinen Zwischenfall gut überstanden und legten - nach Auskunft des Nachbarn - gleich am nächsten Tag wieder Eier.
Die Schnittwunden verheilen langsam und werden keine bleibenden Spuren hinterlassen.

Alles wird besser.

Bis zum nächsten Aktionstag wünsche ich Euch eine schöne Zeit.

Christian Laux