Sharm 2005

Tauchfahrt Ägypten 2005

Am 26.05.d.J. brachen 16 unentwegte Taucher auf nach Sharm el Sheikh. Das Trüppchen fand sich gegen frühen Mittag an der Hüttenbahn ein, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Düsseldorfer Flughafen zu gelangen. Wie immer war für leichtes Marschgepäck gesorgt worden. Endlich am Flughafen angekommen traf sich dort auch der Rest der Truppe; natürlich hatten alle ihr für diese Fahrt extra angefertigtes T-Shirt an. Nach einem ruhigen Flug trafen wir in Sharm el Sheikh ein und bezogen nach kurzer Fahrt unser Hotel, Rojal Rojana in der Shark-Bay.

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Am 1. Tag checkten die Taucher bei der Basis Sinai Dive Club ein und nahmen danach direkt das eigens gecharterte Schiff New Age für 1 Woche in Beschlag. Die ersten 2 Tauchgänge wurden an Locals durchgeführt, diese hießen White Night und Ras nasrani. Für die Leute, die noch nie im Sinai waren, waren das schon Highlights, aber es sollte noch besser kommen.

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Der Tauchguide war mit den Fähigkeiten der Gruppe mehr als zufrieden, so dass wir dann am 2. Tag sofort einen Ausflug zur Straße von Gubal zur Thistlegorm unternahmen, wo wir dann 2 mal zum Wrack abtauchten, als 3. Tauchgang war dann noch Jack-fish-alley drin. Am 3. Tag fuhren wir zur Straße von Tiran, dort wurden das Jackson und das Thomas Riff betaucht. Das Highlight war dann der Wracktauchgang an der Million Hope, einem 16.774 Brt. schweren und 174m langen Schiff, das 1996 gesunken ist.

Am 4. Tag fuhren wir nach Ras Mohamed, wo wieder 3 Tauchgänge folgten, einmal Shark Riff, Jolande und Dan Raven und ein fast nie angefahrener Tauchplatz, die Panzerdeponie von Ras Peter. Es liegen dort 31 Panzer am Drop off, bis in einer Tiefe von 45 Metern. Am letzten Tag fuhren wir noch einmal nach Ras Mohamed, wo wir nochmals Ras um Sid und Shark Reef Jolande und Ras Gazlanie besuchten.

Bild_Sharm el Sheikh_05 Nach den Tauchgängen entspannten wir uns bei Cappucino und anderen köstlichen Getränken in der Lobbybar des Hotels ( natürlich wurde auch die eine oder andere Wasserpfeife geraucht). Natürlich wurde auch die Disco besucht, was auch sehr lustig war. Um alle Souveniers zu besorgen, wurde auch noch eine Shoppingtour zur Nama Bay veranstaltet. Unser sportliches Highlight bestand dann aus einem Wasserballduell gegen die russische Nationalelf, welches wir natürlich gewonnen haben, aufgrund der außergewöhnlichen Kondition, die man sich durch regelmäßiges Training aneignen konnte (vielleicht lag es aber auch an der lautstarken Unterstützung unserer Fangruppe, wie z.B. Gaby, Martina, Anja und Beate. Nach dieser Woche sind wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgeflogen, mit dem festen Vorsatz diese Tauchfahrt im nächsten Jahr wiederholen zu wollen, vielleicht an einen neuen Ort.

Wir möchten uns auch noch bedanken für die gute Organisation beim Uwe (es sprang sogar noch für jeden ein T-Shirt von der Tauchbasis raus). Auch nach der Reise gab es noch einiges zu tun, Christian mußte über 1.500 Fotos zusammenstellen, weil viele Leute viele Bilder gemacht hatten. Unser Unterwasserkameramann Rainer, auf dessen Film sich jetzt schon alle freuen, um diese Fahrt noch einmal Revue passieren zu lassen, hat auch noch einiges zu tun.

Mit freundlichem Gruß
Uwe Slotty

Schouwen 2005

* GANZ GROßES TAUCHEN *

Als wir uns alle am Mitwochabend um 16.30 Uhr am Bunker einfanden, war (außer Hans) noch kein Ausbilder angekommen. Mit der Zeit trudelten sie aber noch ein. Nachdem die Sachen verpackt und alle Flaschen gefüllt waren, setzten wir uns ins Auto und fuhren um 17.30 Uhr los gen Schouwen.

Nach einer langen Autofahrt kamen wir im Aqua Delta an. Nachdem wir die Zimmer inspiziert und in Besitz genommen haben beschäftigte alle eine Frage : Welche Pommesbude hatte noch geöffnet??? Als uns der "freundliche Nachbar" erklärte, dass keine mehr geöffnet hätte, kochten wir uns Würstchen. Dabei fiel der Blick auf die Pinnwand, auf welcher die Speisekarte einer Pommesbude gepinnt war, welche noch offen gewesen wäre. Geli und Norbert trudelten mit dem Pickup von Jörg im Laufe des Abends auch noch ein.

Nach einer nicht ganz so ruhigen Nacht ging es gegen 10 Uhr auf nach Den Osse zum Kerweg. Norbert und Geli wollten noch nach Brouvershaven etwas einkaufen. Als wir am Parkplatz in Den Osse angekamen fand Hans sofort Norbert und Geli, die komischerweise trotz einkaufen, früher angekommen waren als wir (hmm). Nachdem die Tauchgruppen eingeteilt, alle angezogen, und die Seewacht an Detlef übergeben war, ging es über den Deich endlich ins Grevelinger Meer.

Der erste Tauchgang verlief ohne nennenswerte Vorgänge. Als alle fertig und umgezogen waren ging es nach Brouvershaven. Flaschen füllen und Mittag essen. Als alle wieder gestärkt und die Flaschen voll waren, ging es wieder nach Den Osse. So ziemlich den gleichen Ablauf hatten auch die folgenden Tage (Geli hatte Spaß mit einer schönen grünen Krabbe und Kevin fand ein Tauchermesser). Mit der Zeit klärte sich auch die Frage, welche alle beschäftigte: WER IST EIGENTLICH JÜRGEN ??????????

Am letzten Tauchtag war das Wetter wie könnte es anders sein miserabel und die Sicht gleich null. Selbst in den tieferen Schichten war die Sicht kaum besser. Der allerletzte Tag begann wie jeder andere mit ein wenig Chaos. Nachdem gewaltfrei entschieden war, wer mit Manuel fährt, wurde gepackt.

Gegen 12 Uhr begann die Abfahrt. Der erste Stau war nicht fern, Anja und Dirk , die sowieso nicht mehr mit zum Bunker gekommen wären, verabschiedeten sich schnell in den Stau vor der Klappbrücke um nicht noch länger zu warten weil die anderen noch tanken mussten. Norbert entschied sich dazu den Umweg über die Zeeland Brücke zu fahren um dem Stau auszuweichen.

Ohne weitere Zwischenfälle ging auch die Rückfahrt vorbei.

Letzendlich hat es glaube ich jedem gefallen, (besonders dem Nachbarn) und alle können es kaum erwarten wieder nach Schouwen zu fahren und wer weiss, vieleicht sieht man da ja eine schöne grüne Krabbe.

Und so sind wir nach nach 3 eigentlichen Tauchtagen mit 4-6 Tauchgängen heimgekehrt (die Ausbilder auch mit mehr).

Max Bischoff
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Nemo 33 2005

NEMO 33

Am 25.06.2005 trafen sich nach zahlreichen Absagen doch noch einige Taucher und Taucherinnen zur Vereinsfahrt nach Brüssel in Belgien zum Indoortauchzentrum Nemo 33. Wir fuhren mit einem Bus und einem Pkw um 8.00 Uhr hier los und waren dann pünklich zur Eröffnung da. Nach dem Einchecken und einer gründlichen Unterweisung mit den örtlichen Gegebenheiten hatte dann jeder erst einmal die Möglichkeit seine Apnoemöglichkeiten zu testen.

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Danach wurde das Tauchequiment angelegt und je nach Ausbildungsgrad durfte man zwischen 0 und 35 Metern tauchen, was bei einer Wassertemperatur von 30 Grad und super Sichtverhältnissen ziemlichen Spaß machte. Nach einer guten halben Stunde war der Spaß dann auch schon zu Ende und wir beschlossen uns bei belgischen Pommes und Bier zu stärken. Danach haben wir noch eine ganz tolle Stadtrundfahrt unternommen, um uns Brüssel mal genau anzusehen. Und das alles bei super Wetter. Schade, daß wir danach wieder die Heimfahrt antreten mussten und so ein schöner Tag zu Ende ging.
Dabei waren: Reiner und Sabrina, Jörg, Anne und Robin, Christian, Uwe, Jochen, Uwe, Konny und Karina.

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Mit freundlichen Gruß
Uwe Slotty

Rursee 2005

Ein Wochenende Rursee 09./10.07.2005

Genächtigt wurde im Hotel Mühlbach in Abenden. Ein kleiner schnuckeliger Ort in der Eifel, wo bereits nachmittags die Bürgersteige hochgeklappt werden. Er ist nur über viele, kurvige Terpentinen erreichbar, direkt an einem gewaltigen Strom. In der Abendsonne sind springende Caipirinhas und Geli in den reißenden Stromschnellen zu beobachten. Todesmutig hielten wir unsere Füße hinein. Eine berechtigte Frage an dieser Stelle: Wie viele Dekobierchen wurden konsumiert????? Naja, schon so ein, zwei.

Das Wochenende war total gut und harmonisch, aber wir (**/***-Anwärter) waren ja nicht nur zum Spaß hier.

Der Rursee wurde diesmal betaucht. Er ist sehr idyllisch gelegen, schönes Schiefergestein sowohl über, als auch unter Wasser. Eine Felswand mit steiler Abbruchkante setzt sich unter Wasser fort. Er ist so ganz anders als die Seen, die ich bisher kannte. Bis 8 m ist die Welt noch in Ordnung, warm, hell, gute Sicht, aber dann wird es dunkel und kalt. Es ist dennoch sagenhaft, wie viel man dann, selbst ohne Lampe noch sehen kann. Es ist nur dunkel, aber sonst ganz klar. Ein schöner See, fast zu schade für Übungstauchgänge.

Erhöhte Aufmerksamkeit sollte man allerdings dem Einstieg widmen. Glückwunsch an alle -das Bergziegenbrevet wurde absolviert. ⬠Mäh! (Wie gut das keiner seine Flossen oben vergessen hat.... dumdidumm:-) Unsere Übungen, Gruppenführung, Briefing, Peilen, AOF (Aufstieg ohne Flossen aus 20 m Tiefe auf 9 m) und Bleiablegen hatten wir früher oder später erfolgreich gemeistert. Manche Übungen hörten sich erst einfacher an, als sie dann tatsächlich waren... "Jetzt halt aber mal die Flossen still" wäre hier wohl der richtige Spruch gewesen und manch eine Bleitasche erwies sich widerspenstiger als erwartet.

Unter Anleitung von Hank wurden wir unter Wasser zu Fallschirmspringern- welch ein Spaß! Einen großen Hecht und einen Aal konnten wir bei einem Tauchgang auch bewundern.

Es war ein schönes Wochenende und ich freue mich schon darauf bald wieder mit euch abzutauchen.

Sandra

Lanparty 2005

Lan-Party im Bunker "Ganz großes Zocken"

Am Freitag trafen sich alle pünktlich um 19 Uhr in den Vereinräumen der TSA. Dort wurden dann, unter Aufsicht von Martin Schuster, die Rechner aufgebaut und angeschlossen. Nachdem die IP- Adressen herumgegeben waren und alles konfiguriert war, begannen alle zu spielen. Am späten Abend begannen die ersten Turniere, bei denen sich die Aktiven mit Softdrinks frisch hielten. Für die nötigen Pausen war auch gesorgt, da wir zum Schlafen unsere Luftmatratzen und Schlafsäcke dabei hatten. Auch wenn Marcel, unser Jugendwart, uns manchmal regelrecht zu Pausen zwingen musste, da uns da Spielen sehr viel Spaß machte.
Der nächste Tag verlief relativ ruhig. Wir spielten noch weiter einige Turniere aus und hatten sehr viel Spaß bei der Sache.

Als wir gegen Mittag Hunger bekamen, genehmigte uns unser Jugendwart Marcel jedem eine Pizza vom Bringdienst. Danach gingen die Turniere weiter. Als dann um zehn Uhr morgens die Schlussglocken läuteten und verhinderte, dass die ganz Emsigen auf ihren Tastaturen einschliefen ;-) ), waren einige doch recht froh nach Hause zu kommen. Obwohl uns die Zeit mal wieder zu kurz erschien, wir freuen wir uns schon auf das nächste Mal.

Max Bischoff