Boot 2006

Die TSA auf der Boot 2006 in Düsseldorf

Wie in den Jahren zuvor, war die TSA Sterkrade auch dieses Jahr wieder mit ein paar Mitgliedern auf der Boot in Düsseldorf vertreten. Vier Jugendliche; Dennis Decker, Fabian Hofmann, Kevin Gores und Ich- Max Bischoff, waren als Taucher im Tauchturm im Einsatz. Des weiteren waren noch Olaf Kiepen (Tauchturm Moderation), Reiner Kiepen (Tauchturm Security) und Dirk Goertzen (Tauchturm Regie) in Düsseldorf im Einsatz.

Nachdem wir bei den Vorbesprechungen verabredet hatten, wer und wann die jugendlichen Teilnehmer zur Boot fahren würden, ging es für uns am Mittwochmorgen um halb acht (viel zu früh !!! ;-) ) los gen Düsseldorf.
Dort wurden wir alle in den Ablauf eingewiesen und wir bekamen Ausrüstungen der einzelnen Aussteller zugeteilt, die wir im Tauchturm vorführen sollten.
Kevin bekam Cressi, Dennis Aqualung, Fabian Seaway und ich bekam Poseidon.
Da wir alle unterschiedliche Sponsoren bekamen, konnten wir uns nur in den sogenannten PC-Aktionen (PausenClown) Zeiten gleichzeitig im Wasser aufhalten. So nennt man nämlich die Zeiten, wo keiner der oben genannten Aussteller eine feste Vorführung auf der Bühne und im Tauchturm hat.

Schon am ersten Tag freundeten wir uns mit den anderen Teilnehmern an. Am besten wohl mit den Spezialisierten Einsatzkräften der Marine (SEK-M; also den Minentauchern und Kampfschwimmern), welche uns wohl sofort gerne bei der Marine gesehen hätten.

Das absolute After-Show-Event war die Tauchturmparty am Freitagabend.
Es gab gute Musik und von der Messe gesponserte Getränke, wobei es für die unter 16-jährigen leider Wasser oder Softdrinks gab.

Wenn wir grad mal nicht im Einsatz waren, konnten wir Geli am Cressi Stand besuchen, oder Manuel auf der Messe suchen, der dort jeden Tag anzutreffen war.
Ein weiterer der während der Messe immer zu einem Plausch aufgelegt war, war der Hai â¬~Sharkyâ¬S vom Meereszentrum Fehmarn, mit dem Manuel schon länger bekannt war.

Letztendlich bleibt nur zu sagen, dass, glaube ich, keiner der Tauchturmcrew alle Messehallen besucht hat, weil es viel zu tauchen gab. Auch Horst, der sich um die Materialausgabe kümmerte, hat seine Drohung, Reiszwecken unsere Anzüge zu stecken, wenn wir zu spät kommen, nicht in die Tat umgesetzt.
Für nächstes Jahr hat er allerdings angekündigt, sich Nägel zu besorgen (mal gucken was daraus wird ;-) ).

Aber das Beste war der Auftritt vom Minentaucher Daniel als schwuler Ägypter bei der letzten DIVE&DANCE Show am Sonntagnachmittag, bei der auch die anderen Tauchturmcrew-Mitglieder ausnahmsweise auf der Bühne mitgemacht haben.

Max Bischoff

Spezialkurs Apnoe I 2006

Spezialkurs Apnoe I Juni 2006

 

Spezialkurs Orientierung 2005

Spezialkurs Orientierung - Juni 2005

Und es begab sich zu einer Zeit... wo Anfang Juni, bei recht winterlichen Temperaturen, unser Spezialkurs Orientierung stattfand. Aber wir wollen uns nicht beklagen, denn es hat ja zum Glück nicht ständig in Strömen geregnet.

Nach der Theorie (Warum sollte man nicht orientierungslos durch die Gegend tauchen, warum benutzen wir kein GPS, warum orientieren wir uns nicht an Fischen?) ging es dann zur Praxis.

Ein paar Passanten guckten etwas irritiert, als sie uns bei unseren „Trockenübungen“ beobachteten. Mit Kompass in der Hand und Handtuch über den Kopf ging es quer über den Parkplatz. Dank unserer aufmerksamen Tauchlehrer konnten Zusammenstöße durch Zurufe fast immer verhindert werden. :-)

Auf zum See! Hier wurden Dreiecke und Quadrate recht erfolgreich geschnorchelt, bevor es in kompletter Ausrüstung unter Wasser ging. Schön gleichmäßig flosseln, zwei Minuten auf 30°, Richtungswechsel, oh Mist, wie viel ist noch gleich 30°-120°?

Bei Mineralwasser, O-Saft, Kaffee, Kuchen, Brötchen und Würstchen wurde dann erstmal diskutiert, wer seine Boje wieder gefunden hat und Tipps gegeben, was man noch besser machen kann.

An dieser Stelle auch ein Dank an die Organisatoren für Verpflegung, Pavillon und das ganze drumrum.

Am zweiten Tag wurden natürliche Begebenheiten, Steine, Pflanzen, welche Pflanzen, keine Pflanzen, Sonne, Tiefe, ...) miteinbezogen. Schließlich kann kein Kompass so schön sein, dass man ihn sich die ganze Zeit während des Tauchgangs anschauen möchte.

Alle haben natürlich erfolgreich bestanden. :-) Jetzt heißt es nur noch: üben, üben und nochmals üben!!!

Tauchst du im See nicht kreuz und quer, hast Du's mit der Orientierung nicht so schwer.

In diesem Sinne, gut Luft,
Sandra

CMAS 1 Stern 2006

Abschluss CMAS * Juni 2006

Spezialkurs Gruppenführung 2005

Spezialkurs Gruppenführung - Juni 2005

Der Kurs startete bei herrlich-heißem Sommerwetter mit dem theoretischen Teil im Bunker. Kaffee, Brötchen und Nektarinen hoben schnell die Stimmung, so dass wir unseren Referenten aufmerksam lauschten.

Welche Verantwortung habe ich eigentlich? Wie gehe ich mit möglichen Problemen um? Wie verhalte ich mich bei einem neuen Tauchpartner? Wozu ein Briefing und wie ausführlich sollte es sein?

Am ersten Tag war ja noch alles wunderbar. Die Briefings erfolgten schulbuchgetreu. Hier und da wurden noch Tipps und Ratschläge gegeben.

Ein kühler See, Sonnenschein, ein gegrilltes Würstchen, kann es noch schöner sein?

Am zweiten Tag mutierten unsere erfahrenen, hoch geschätzten, weisen Tauchlehrer :-) zu unerfahrenen Problemtauchern und Anfängern der schlimmsten Sorte!

Der pure Stress! Überbleit waren sie alle! Norbert schoss mit 7,5 kg zuviel den Vogel ab. Bei dem einen funktionierte der Druckausgleich nicht, der andere konnte wegen Luft im Jacket nicht abtauchen. Der nächste bekam trotz Schneckentempo-Tauchen einen Essoufflemont. Und Geli ging nach 5 min die Luft aus, obwohl sie mit einer 10 l Flasche und 200 bar ins Wasser ging. Na toll!

Das Wochenende hat super viel Spaß gemacht, wir haben viel gelernt und wurden für mögliche Probleme sensibilisiert. Vielen Dank an alle Ausbilder, Helfer und Teilnehmer für ein schönes Wochenende.

Ein Problem haben wir jetzt allerdings: Mehr Häuptlinge als Indianer :-)

Mit freundlichem Flossenschlag
Sandra