Rursee 2005

Ein Wochenende Rursee 09./10.07.2005

Genächtigt wurde im Hotel Mühlbach in Abenden. Ein kleiner schnuckeliger Ort in der Eifel, wo bereits nachmittags die Bürgersteige hochgeklappt werden. Er ist nur über viele, kurvige Terpentinen erreichbar, direkt an einem gewaltigen Strom. In der Abendsonne sind springende Caipirinhas und Geli in den reißenden Stromschnellen zu beobachten. Todesmutig hielten wir unsere Füße hinein. Eine berechtigte Frage an dieser Stelle: Wie viele Dekobierchen wurden konsumiert????? Naja, schon so ein, zwei.

Das Wochenende war total gut und harmonisch, aber wir (**/***-Anwärter) waren ja nicht nur zum Spaß hier.

Der Rursee wurde diesmal betaucht. Er ist sehr idyllisch gelegen, schönes Schiefergestein sowohl über, als auch unter Wasser. Eine Felswand mit steiler Abbruchkante setzt sich unter Wasser fort. Er ist so ganz anders als die Seen, die ich bisher kannte. Bis 8 m ist die Welt noch in Ordnung, warm, hell, gute Sicht, aber dann wird es dunkel und kalt. Es ist dennoch sagenhaft, wie viel man dann, selbst ohne Lampe noch sehen kann. Es ist nur dunkel, aber sonst ganz klar. Ein schöner See, fast zu schade für Übungstauchgänge.

Erhöhte Aufmerksamkeit sollte man allerdings dem Einstieg widmen. Glückwunsch an alle -das Bergziegenbrevet wurde absolviert. ⬠Mäh! (Wie gut das keiner seine Flossen oben vergessen hat.... dumdidumm:-) Unsere Übungen, Gruppenführung, Briefing, Peilen, AOF (Aufstieg ohne Flossen aus 20 m Tiefe auf 9 m) und Bleiablegen hatten wir früher oder später erfolgreich gemeistert. Manche Übungen hörten sich erst einfacher an, als sie dann tatsächlich waren... "Jetzt halt aber mal die Flossen still" wäre hier wohl der richtige Spruch gewesen und manch eine Bleitasche erwies sich widerspenstiger als erwartet.

Unter Anleitung von Hank wurden wir unter Wasser zu Fallschirmspringern- welch ein Spaß! Einen großen Hecht und einen Aal konnten wir bei einem Tauchgang auch bewundern.

Es war ein schönes Wochenende und ich freue mich schon darauf bald wieder mit euch abzutauchen.

Sandra